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	<title>Entwicklung Archive | BüroBeast</title>
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	<description>Deine Lösungsbringer mit Biss</description>
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	<title>Entwicklung Archive | BüroBeast</title>
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		<title>Onboarding einer VA: So startet die Zusammenarbeit richtig</title>
		<link>https://buerobeast.de/onboarding-einer-va-so-startet-die-zusammenarbeit-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 10:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Assistenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten scheitern nicht an der VA. Sie scheitern am Anfang. Du hast dich entschieden, Aufgaben abzugeben. Du hast eine virtuelle Assistenz gefunden, die passt. Und dann? Dann schickst du eine E-Mail mit drei Aufgaben, wartest ab und wunderst dich, warum es nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. So geht es vielen. [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Die meisten scheitern nicht an der VA. Sie scheitern am Anfang.</h2>



<p>Du hast dich entschieden, Aufgaben abzugeben. Du hast eine virtuelle Assistenz gefunden, die passt. Und dann? Dann schickst du eine E-Mail mit drei Aufgaben, wartest ab und wunderst dich, warum es nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast.</p>



<p>So geht es vielen. Nicht weil die VA schlecht arbeitet, sondern weil der Start nicht durchdacht war. Kein Briefing, keine klaren Zuständigkeiten, keine Struktur für die ersten Tage. Das Ergebnis: Frustration auf beiden Seiten, und nach ein paar Wochen ist alles wieder beim Alten.</p>



<p>Dabei ist gutes Onboarding weder kompliziert noch zeitaufwändig. Es braucht keine Handbücher und keine Schulungsvideos. Es braucht Klarheit. Und ein paar Stunden, die du am Anfang investierst, damit du danach dauerhaft entlastet wirst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was schiefgehen kann, wenn der Start fehlt</h2>



<p>Die Zahlen aus der klassischen Arbeitswelt sind ein guter Hinweis, warum das Thema so wichtig ist. Die <a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Haufe </a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Talent</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html"> Onboarding-Studie 2023</a> hat 755 HR-Verantwortliche und Führungskräfte befragt. Das Ergebnis: 78 Prozent bewerten ihr eigenes Onboarding als verbesserungswürdig. 36 Prozent der Unternehmen haben sogar Kündigungen zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag erlebt.</p>



<p>Laut <a href="https://www.gallup.com/workplace/235121/why-onboarding-experience-key-retention.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gallup</a> sind nur 12 Prozent der Angestellten mit dem Einarbeitungsprozess in ihrem Unternehmen zufrieden. Es fehlt an Feedback, klarer Kommunikation und einer durchdachten Struktur. Eine <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5">wissenschaftliche </a><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5"> der Zeitschrift GIO</a> beziffert die Frühfluktuation im ersten Jahr sogar auf bis zu 50 Prozent.</p>



<p>Bei der Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistenz sind die Risiken andere. Du verlierst keine Mitarbeiterin, aber du verlierst Zeit, Geld und im schlimmsten Fall die Motivation, es noch einmal zu versuchen. Deshalb lohnt es sich, den Start richtig anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor dem Start: Was du vorbereiten solltest</h2>



<p>Bevor die Zusammenarbeit beginnt, lohnt sich eine kurze, ehrliche Bestandsaufnahme. Kein Projektplan, kein Pflichtenheft. Einfach drei Fragen:</p>



<p>Erstens: Welche Aufgaben kosten dich regelmäßig Zeit, die du besser in dein Kerngeschäft investieren würdest? Schreib auf, was dich im Alltag ausbremst. Nicht die theoretische Wunschliste, sondern das, was dich wirklich stört. E-Mails, Terminkoordination, Rechnungen, Social Media, Recherche, Dokumentenablage.</p>



<p>Zweitens: Welche Zugänge und Tools muss deine VA haben? E-Mail-Postfach, Kalender, Cloud-Ordner, Projektmanagement-Tool, CRM. Nichts bremst eine Einarbeitung so sehr wie fehlende Zugänge am ersten Tag.</p>



<p>Drittens: Was erwartest du? Nicht in Perfektion, aber in groben Zügen. Wie oft soll Kommunikation stattfinden? Welche Qualität brauchst du? Gibt es Deadlines oder wiederkehrende Rhythmen? Je klarer du das vorher formulierst, desto weniger Reibung entsteht später.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woche 1: Klein anfangen, Vertrauen aufbauen</h2>



<p>Der größte Fehler beim Onboarding einer VA: Zu viel auf einmal. In der ersten Woche geht es nicht darum, sofort alle Aufgaben abzugeben. Es geht darum, eine gemeinsame Arbeitsgrundlage zu schaffen.</p>



<p>Konkret heißt das: Zugänge einrichten, sich gegenseitig kennenlernen, erste kleine Aufgaben besprechen. E-Mails vorsortieren, Termine koordinieren, Dokumente ablegen. Aufgaben, die überschaubar sind und bei denen schnell klar wird, ob die Zusammenarbeit funktioniert.</p>



<p>Ein kurzes tägliches Update reicht in dieser Phase völlig aus. Fünf Minuten am Morgen oder am Abend. Keine aufwendigen Meetings, kein Mikromanagement. Einfach ein kurzer Abgleich: Was steht an, was ist unklar, was läuft gut?</p>



<p>Dieser Ansatz senkt die Hürde für beide Seiten. Du musst nicht alles auf einmal erklären, und deine VA kann sich Schritt für Schritt einarbeiten, ohne von der Informationsflut erschlagen zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woche 2: Feedback geben, Feinschliff machen</h2>



<p>In der zweiten Woche zeigt sich, ob die Grundlage stimmt. Jetzt ist der Moment für ehrliches Feedback. Nicht als Kritik, sondern als gemeinsames Justieren. Was läuft gut? Wo braucht es Anpassungen? Gibt es Aufgaben, die anders angegangen werden sollten?</p>



<p>Laut der <a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Haufe</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8211;</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Studie</a> verzichten 12 Prozent der befragten Unternehmen komplett auf Feedback im Onboarding-Prozess. Das ist fatal, denn ohne Rückmeldung kann keine Zusammenarbeit wachsen. Gerade am Anfang braucht es kurze Schleifen, damit sich beide Seiten aufeinander einstellen können.</p>



<p>Nach zwei Wochen sollte deine VA die wichtigsten Abläufe kennen und erste Aufgaben eigenständig übernehmen können. Nicht perfekt, aber gut genug, um dich spürbar zu entlasten. Perfektion kommt mit der Zeit. Entlastung kommt früher, als du denkst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was eine gute Einarbeitung ausmacht</h2>



<p>Die <a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Haufe</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8211;</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Studie</a> zeigt einen interessanten Punkt: Bei 94 Prozent der befragten Unternehmen steht die fachliche Einarbeitung im Fokus. Die soziale und kulturelle Integration wird dagegen vernachlässigt. Für die Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistenz bedeutet das: Es reicht nicht, nur Aufgaben zu übergeben. Du musst auch vermitteln, wie du arbeitest, was dir wichtig ist und worauf du Wert legst.</p>



<p>Das klingt aufwändig, ist es aber nicht. Ein gutes Onboarding für eine VA braucht keine Schulungsvideos und keine Willkommensmappe. Es braucht <strong>Klarheit</strong>. Über Aufgaben, Erwartungen und Kommunikationswege. Wer das von Anfang an schafft, spart sich später viel Zeit und Nerven.</p>



<p>Aus unserer Erfahrung sind es vor allem diese Dinge, die den Unterschied machen:</p>



<p><strong>•&nbsp; </strong>Ein sauberes Briefing für jede Aufgabe, das Ziel, Umfang und Qualitätsanspruch klar benennt, statt vager Anweisungen nach dem Motto „mach mal“.</p>



<p><strong>•&nbsp; </strong>Dokumentierte Prozesse für wiederkehrende Aufgaben, damit deine VA nicht jedes Mal nachfragen muss, sondern eigenständig arbeiten kann.</p>



<p><strong>•&nbsp; </strong>Ein fester Kommunikationskanal und ein klarer Rhythmus für Rückfragen und Updates, ob per E-Mail, Chat oder kurzer Videokonferenz.</p>



<p><strong>•&nbsp; </strong>Ehrliches und zeitnahes Feedback in beide Richtungen, denn gute Zusammenarbeit lebt davon, dass beide Seiten sagen können, was funktioniert und was nicht.</p>



<p><strong>•&nbsp; </strong>Geduld in den ersten Tagen und Vertrauen ab dem Moment, in dem die Grundlagen stehen, denn wer alles kontrolliert, gewinnt keine Zeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach dem Onboarding: Wie es weitergeht</h2>



<p>Die erste Phase ist geschafft. Was jetzt kommt, ist der eigentliche Wert der Zusammenarbeit. Denn nach den ersten zwei bis vier Wochen kennt deine VA deine Arbeitsweise, deine Prioritäten und deine Vorlieben. Ab hier wächst der Umfang ganz natürlich.</p>



<p>Manche unserer Kunden starten mit fünf Stunden pro Woche und sind nach drei Monaten bei fünfzehn. Andere bleiben bewusst bei einem festen Aufgabenbereich und schätzen die Verlässlichkeit. Beides ist völlig in Ordnung. Entscheidend ist, dass du die Zusammenarbeit nicht als Projekt mit Enddatum betrachtest, sondern als laufende Partnerschaft.</p>



<p>Regelmäßige Abstimmungen, auch wenn sie nur zehn Minuten dauern, halten die Zusammenarbeit lebendig. Und wenn neue Aufgabenbereiche dazukommen, wiederholt sich der Einarbeitungsprozess im Kleinen. Mit dem Unterschied, dass das Vertrauen bereits da ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sich der Aufwand lohnt</h2>



<p>Wenn du zehn Stunden pro Woche mit Verwaltung, E-Mails und Terminkoordination verbringst und davon die Hälfte abgeben kannst, hast du fünf Stunden mehr für dein Kerngeschäft. Pro Woche. Ab sofort. Das ist kein theoretischer Wert, sondern genau das, was bei unseren Kunden passiert.</p>



<p>Der Aufwand für ein gutes Onboarding liegt bei wenigen Stunden, verteilt auf die ersten ein bis zwei Wochen. Die Zeitersparnis, die danach entsteht, beträgt ein Vielfaches davon. Und sie wächst mit jedem Monat, weil deine VA immer eigenständiger arbeitet und immer besser versteht, wie du tickst.</p>



<p>Wer den Anfang gut macht, hat den schwersten Teil schon hinter sich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der erste Schritt ist ein Gespräch</h2>



<p>Du weißt, dass du Unterstützung brauchst. Du hast es nur noch nicht umgesetzt. Das ist normal. Der Schritt vom Alles-selbst-machen zur ersten Delegation fühlt sich größer an, als er ist.</p>



<p>Auf unserer Kontaktseite kannst du auch direkt ein Gespräch buchen.</p>



<p>Jetzt Kontakt aufnehmen: <a href="https://buerobeast.de/kontakt">buerobeast.de/kontakt</a></p>



<p><strong>Quellen</strong></p>



<p><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">Haufe Talent Onboarding-Studie 2023: Ergebnisse zu Frühfluktuation und </a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onboarding</a><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/umfrage-zum-onboarding-in-unternehmen_80_396926.html">-Prozessen</a></p>



<p><a href="https://www.humanresourcesmanager.de/recruiting/einarbeitung-sieben-onboarding-trends-die-sie-kennen-sollten/">Gallup: Nur 12 Prozent der Angestellten zufrieden mit Onboarding-Prozess (via </a><a href="https://www.humanresourcesmanager.de/recruiting/einarbeitung-sieben-onboarding-trends-die-sie-kennen-sollten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Human</a><a href="https://www.humanresourcesmanager.de/recruiting/einarbeitung-sieben-onboarding-trends-die-sie-kennen-sollten/"> Resources Manager)</a></p>



<p><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5">Springer GIO: Nutzung digitaler Tools im Onboarding, Frühfluktuation bis </a><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu</a><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11612-025-00793-5"> 50 Prozent im ersten Jahr, 2025</a></p>
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		<title>Fake Work: Wie viel Beschäftigung braucht es, um nichts zu erreichen?</title>
		<link>https://buerobeast.de/fake-work-warum-beschaeftigtsein-nicht-produktiv-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 18:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschäftigt, aber nicht produktiv Meetings, bei denen nichts entschieden wird. Mails, die niemand wirklich liest. PowerPoint-Präsentationen, die durch zig Abstimmungsrunden gejagt und optisch perfektioniert werden, nur um dann fünf Minuten lang präsentiert zu werden, ohne dass eine konkrete Maßnahme daraus folgt. Und dann diese Reportings, die wöchentlich oder monatlich erstellt werden, um irgendwelche Zahlen zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://buerobeast.de/wp-content/uploads/2025/06/Fake-Work-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2388" srcset="https://buerobeast.de/wp-content/uploads/2025/06/Fake-Work-1-980x551.jpg 980w, https://buerobeast.de/wp-content/uploads/2025/06/Fake-Work-1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Beschäftigt, aber nicht produktiv</h2>



<p>Meetings, bei denen nichts entschieden wird. Mails, die niemand wirklich liest. PowerPoint-Präsentationen, die durch zig Abstimmungsrunden gejagt und optisch perfektioniert werden, nur um dann fünf Minuten lang präsentiert zu werden, ohne dass eine konkrete Maßnahme daraus folgt. Und dann diese Reportings, die wöchentlich oder monatlich erstellt werden, um irgendwelche Zahlen zu dokumentieren. Sie landen in einem Ordner, den nie jemand öffnet.</p>



<p>Das ist Fake Work. Aufgaben, die niemandem helfen, aber uns trotzdem ständig auf Trab halten. Das Gefühl, etwas erledigt zu haben, ohne dass ein echtes Ergebnis dabei herauskommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woher kommt der Begriff?</h2>



<p>Der Begriff stammt aus der Unternehmensberatung und wurde von Brent D. Peterson und Gaylan W. Nielson in ihrem Buch <a href="https://www.amazon.com/Fake-Work-Working-Accomplishing-Problem/dp/1416586350" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Fake Work: Why People Are Working Harder than Ever but Accomplishing Less</em></a> geprägt. Die beiden haben untersucht, warum so viele Unternehmen trotz harter Arbeit ihrer Mitarbeiter nicht effizienter werden.</p>



<p>Ihre Erkenntnis: Fake Work ist kein Unfall. Es ist oft das Resultat schlechter Strukturen, unnötiger Prozesse und einer Unternehmenskultur, die Fleiß über Effektivität stellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran erkennst du Fake Work?</h2>



<p><strong>Endlose Meetings ohne Ergebnis. </strong>Wie oft hast du schon in Besprechungen gesessen, bei denen am Ende nichts Konkretes herauskam? Alle waren anwesend, alle haben geredet, aber niemand hat etwas entschieden. Hauptsache, alle waren beschäftigt.</p>



<p><strong>Ständiges Mailchecken und Listensortieren. </strong>Der Posteingang ist leer, das Gefühl ist gut. Aber die wirklich wichtigen Aufgaben liegen trotzdem noch da. Die Inbox bei Null zu halten ist keine Produktivität, sondern Prokrastination im Arbeitsgewand.</p>



<p><strong>Projekte, die nach viel aussehen, aber nichts bringen. </strong>Präsentationen, die beeindrucken sollen, aber niemanden voranbringen. Reportings mit Zahlen, die gesammelt werden, nur damit sie niemand mehr anschaut. Wenn niemand nach deinen Ergebnissen fragt, war es vielleicht gar nicht so wichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum machen wir Fake Work?</h2>



<p>Weil es bequem ist. Weil es einfacher ist, sich beschäftigt zu fühlen, als echte Entscheidungen zu treffen. Viele Unternehmen belohnen Fleiß statt Ergebnisse. Und es ist verständlich, sich lieber in der Illusion zu verlieren, produktiv zu sein, anstatt sich einzugestehen, dass man Zeit verschwendet.</p>



<p>Fake Work lebt davon, dass niemand sie hinterfragt. Dass immer weitergemacht wird, weil es schon immer so gemacht wurde. Dass Prozesse existieren, deren Sinn längst verloren gegangen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raus aus der Fake-Work-Falle</h2>



<p>Gerade in größeren Organisationen fühlt sich vieles festgefahren an. Aber Veränderung beginnt nicht immer ganz oben. Oft fängt sie genau da an, wo jemand den Mut hat, Dinge anders zu machen.</p>



<p><strong>Klare Ziele setzen. </strong>Auch wenn du nicht alles beeinflussen kannst, kannst du entscheiden, wofür du deine Energie verwendest. Welche Aufgaben zahlen auf echte Ergebnisse ein? Für dich, dein Team, deinen Bereich?</p>



<p><strong>Prioritäten richtig setzen. </strong>Du musst nicht alles machen. Eine der wichtigsten Fähigkeiten ist zu erkennen, welche Aufgaben Wirkung haben und welche einfach nur nach Aktivität aussehen.</p>



<p><strong>Hinterfragen statt mitmachen. </strong>Nur weil es schon immer so gemacht wurde, heißt das nicht, dass es gut ist. Warum machen wir das? Braucht das wirklich jemand? Gibt es einen besseren Weg? Wenn die Antwort lautet, weil wir das immer so machen, ist das ein Warnsignal.</p>



<p><strong>Den Mut haben, Dinge zu streichen. </strong>Du kannst nicht alles verändern, aber du kannst in deinem Wirkungskreis aufräumen. Eine überflüssige Mail weniger. Ein Meeting absagen, das nichts bringt. Klein anfangen und dann weitergehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echte Arbeit delegieren, Fake Work eliminieren</h2>



<p>Manchmal liegt das Problem nicht darin, dass Aufgaben sinnlos sind, sondern darin, dass sie die falschen Leute beschäftigen. Administrative Aufgaben, die Zeit fressen, aber erledigt werden müssen. E-Mails, Termine, Dokumentation. Das ist keine Fake Work, aber es hält dich von dem ab, was nur du tun kannst.</p>



<p>Die Lösung: Echte Arbeit abgeben, um dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Fake Work hingegen gehört nicht delegiert, sondern gestrichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereit für weniger Fake Work?</h2>



<p>Manchmal braucht es einen externen Blick, um zu erkennen, wo Zeit und Energie wirklich hinfließen. Was kostet dich Stunden, bringt aber keine Ergebnisse? Was lässt sich sofort verändern?</p>



<p>Lass uns gemeinsam schauen, wie du deine Zeit für das nutzt, was wirklich zählt. Auf unserer Kontaktseite kannst du auch direkt ein Gespräch buchen.</p>



<p><strong>Jetzt Kontakt aufnehmen: </strong><a href="https://buerobeast.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">buerobeast.de/kontakt</a></p>



<p><strong>Quellen:</strong> <br><a href="https://www.amazon.com/Fake-Work-Working-Accomplishing-Problem/dp/1416586350" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peterson, Brent D. / Nielson, Gaylan W.: Fake Work: Why People Are Working Harder than Ever but Accomplishing Less, 2009</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://buerobeast.de/fake-work-warum-beschaeftigtsein-nicht-produktiv-ist/">Fake Work: Wie viel Beschäftigung braucht es, um nichts zu erreichen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://buerobeast.de">BüroBeast</a>.</p>
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		<title>Fehlerkultur im Unternehmen: Vom Tabu zur Lernchance</title>
		<link>https://buerobeast.de/fehlerkultur-im-unternehmen-warum-deutschland-nachholbedarf-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 16:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Angstkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlertoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Lernkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Platz 60 von 61. Und nur Singapur ist schlechter. Deutschland hat ein Problem mit Fehlern. Nicht damit, sie zu machen, sondern damit, wie wir mit ihnen umgehen. Der Wirtschaftspsychologe Professor Michael Frese von der Leuphana Universität Lüneburg hat die Fehlertoleranz in 61 Ländern verglichen. Das Ergebnis: Deutschland belegt Platz 60. Nur Singapur schneidet noch schlechter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://buerobeast.de/fehlerkultur-im-unternehmen-warum-deutschland-nachholbedarf-hat/">Fehlerkultur im Unternehmen: Vom Tabu zur Lernchance</a> erschien zuerst auf <a href="https://buerobeast.de">BüroBeast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Platz 60 von 61. <br>Und nur Singapur ist schlechter.</h2>



<p>Deutschland hat ein Problem mit Fehlern. Nicht damit, sie zu machen, sondern damit, wie wir mit ihnen umgehen. Der Wirtschaftspsychologe Professor Michael Frese von der <a href="https://www.leuphana.de/">Leuphana </a><a href="https://www.leuphana.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität</a><a href="https://www.leuphana.de/"> Lüneburg</a> hat die Fehlertoleranz in 61 Ländern verglichen. Das Ergebnis: Deutschland belegt Platz 60. Nur Singapur schneidet noch schlechter ab.</p>



<p>Das ist kein akademisches Randthema. Die Zahlen aus der Praxis bestätigen das Bild: Laut einer aktuellen <a href="https://www.axa.de/presse/axa-studie-fehlerkultur-im-job" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AXA-Studie</a> traut sich jeder vierte Beschäftigte in Deutschland nicht, Fehler offen zuzugeben. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Und der <a href="https://www.ey.com/de_de/newsroom/2023/03/zwei-drittel-der-fuehrungskraefte-sprechen-nicht-ueber-eigene-fehler" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EY Fehlerkultur Report</a> zeigt: 64 Prozent der Führungskräfte haben eigene Fehler in den vergangenen zwei Jahren nicht oder nur teilweise zugegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Fehlerkultur oft Angstkultur ist</h2>



<p>Die Gründe für das Schweigen sind nachvollziehbar: 43 Prozent der Führungskräfte fürchten Karrierenachteile, 34 Prozent haben Angst vor Jobverlust. In der Finanzbranche verschweigen sogar 82 Prozent der Führungskräfte ihre Fehlschläge ganz oder teilweise.</p>



<p>Die Folgen sind gravierend: Wenn Fehler vertuscht werden, fehlt die Grundlage für echtes Lernen. Mitarbeitende werden abgehalten, Risiken einzugehen und Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen. Die Angst, etwas falsch zu machen, lähmt und schränkt das Leistungsvermögen ein. Innovation wird unmöglich, wenn jeder Fehlversuch als persönliches Versagen gilt.</p>



<p>Als Hindernisse für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern nennen Führungskräfte in der EY-Studie vor allem alte Gewohnheiten (50 Prozent), Angst vor Gesichtsverlust (48 Prozent) und fehlendes unternehmerisches Denken der Mitarbeitenden (38 Prozent). Dabei übersehen sie oft ihre eigene Rolle: Wer selbst keine Fehler eingesteht, kann schwerlich eine offene Fehlerkultur fordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Fehler keine Innovation</h2>



<p>Dabei zeigt die Geschichte: Viele bahnbrechende Erfindungen entstanden durch Fehler oder Zufälle. Spencer Silver experimentierte bei 3M mit Klebstoffen und erschuf versehentlich einen, der nicht richtig haftete. Jahre später wurden daraus die Post-its. Alfred Nobel mischte Nitroglycerin mit Kieselgur und erfand das Dynamit. Louis Pasteur entdeckte das Prinzip der Impfung, als er versehentlich abgeschwächte Erreger verwendete. Percy Spencer bemerkte, dass Mikrowellen seinen Schokoriegel schmolzen. Wilson Greatbatch griff zum falschen Widerstand und erfand den Herzschrittmacher.</p>



<p>Der Wirtschaftswissenschaftler Christoph Seckler von der ESCP Business School bringt es auf den Punkt: Fehler machen ist menschlich. Und der Wirtschaftspsychologe Michael Frese ergänzt: Wir müssen Fehler machen, weil die Komplexität unserer Umwelt immer größer ist als unser Verständnis davon.</p>



<p>Die Frage ist nicht, ob Fehler passieren. Die Frage ist, was wir daraus machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was es braucht, um aus Fehlern zu lernen</h2>



<p>Eine konstruktive Fehlerkultur entsteht nicht von selbst. Sie braucht klare Rahmenbedingungen:</p>



<p><strong>Normen und Regeln müssen bekannt sein.</strong> Nur wenn klar ist, was als Fehler gilt und was nicht, kann überhaupt eine Einordnung stattfinden. Ohne gemeinsames Verständnis gibt es keine Grundlage für Verbesserung.</p>



<p><strong>Raum für Selbstreflexion schaffen.</strong> Wer keine Zeit hat innezuhalten, kann auch nicht lernen. Das bedeutet: bewusste Pausen, Retrospektiven, regelmäßige Reflexion im Team.</p>



<p><strong>Vertrauen aufbauen.</strong> Nur in einer Atmosphäre, in der offen und wertfrei über Fehler gesprochen werden kann, werden diese auch gemeldet. Die AXA-Studie zeigt: Nur 5 Prozent wenden sich nach einem Fehler zuerst an ihre Führungskraft. Das sagt viel über das vorhandene Vertrauen.</p>



<p><strong>Fehlertoleranz und Sanktionsfreiheit gewährleisten.</strong> Wer nach einem Fehler bestraft wird, macht beim nächsten Mal nicht weniger Fehler. Er versteckt sie nur besser. Das ist das Gegenteil von Lernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fünf Schritte zu einer konstruktiven Fehlerkultur</h2>



<p>Von heute auf morgen eine neue Fehlerkultur einzuführen, ist unrealistisch. Aber es gibt konkrete Schritte, die Unternehmen voranbringen:</p>



<p><strong>1. Fehlerakzeptanz in der Führungsebene.</strong> Veränderung beginnt oben. Wenn Führungskräfte Fehler als Makel betrachten, wird sich daran nichts ändern. Die EY-Studie zeigt: Die Demut der Führungskräfte erklärt 47 Prozent der Fehlerkultur im Unternehmen.</p>



<p><strong>2. Vorbildfunktion ernst nehmen.</strong> Führungskräfte müssen eigene Fehler eingestehen. 63 Prozent der Angestellten halten das für besonders relevant. Wer Fehler zugibt, schafft Vertrauen.</p>



<p><strong>3. Risiken systematisch minimieren.</strong> Das schlimmste Szenario bis zum Ende durchspielen. Was kann passieren? Was wäre der Schaden? Wie können wir ihn begrenzen? Wer Risiken kennt, kann besser mit ihnen umgehen.</p>



<p><strong>4. Fehleranalyse etablieren.</strong> Nicht fragen: Wer war schuld? Sondern: Was ist passiert? Warum? Was können wir ändern? Die Kommunikation sollte immer der Lösungsfindung dienen, nie der Schuldzuweisung.</p>



<p><strong>5. Kontinuierlich Feedback geben.</strong> Nicht nur bei Fehlern, sondern regelmäßig. 49 Prozent der Befragten wünschen sich einen regelmäßigen Austausch über Fehlschläge. Feedback normalisiert das Gespräch über Verbesserungspotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Fehlerkultur zur Lernkultur</h2>



<p>Der Begriff Fehlerkultur ist eigentlich irreführend. Es geht nicht darum, Fehler zu feiern oder zu verherrlichen. Es geht darum, aus ihnen zu lernen. Eine konstruktive Fehlerkultur ist im Kern eine Lernkultur.</p>



<p>Niemand möchte gerne Fehler machen. Aber Fehler sind wichtige Erfahrungen. Sie sind Teil des Wachstums und ein wesentliches Element von Entwicklungsprozessen. Wird das Geschehen eines Fehlers erst akzeptiert, so entstehen Einsichten in Defizite und Schwächen des Wissens oder der Vorgehensweisen.</p>



<p>Nicht umsonst sagt der Volksmund: Aus Fehlern wird man klug. Vorausgesetzt, man lässt es zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Lektüre</h2>



<p>Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich den Klassiker <strong>Reinventing Organizations</strong> von Frederic Laloux. Das Buch zeigt anhand von zwölf Unternehmen, wie sinnstiftende Zusammenarbeit ohne klassische Machthierarchien funktionieren kann. Eine konstruktive Fehlerkultur ist dabei ein wesentlicher Baustein.</p>



<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.reinventingorganizations.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reinventingorganizations.com</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereit für Veränderung?</h2>



<p>Manchmal braucht es einen externen Blick, um eingefahrene Muster zu durchbrechen. In einem kostenfreien 30-Minuten-Gespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und welche ersten Schritte möglich sind.</p>



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<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.axa.de/presse/axa-studie-fehlerkultur-im-job" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AXA Support Report zur Fehlerkultur, 2024</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.ey.com/de_de/newsroom/2023/03/zwei-drittel-der-fuehrungskraefte-sprechen-nicht-ueber-eigene-fehler" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EY Fehlerkultur Report 2023</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.leuphana.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prof. Michael Frese, Leuphana Universität Lüneburg, Studie zur Fehlertoleranz im internationalen Vergleich</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.reinventingorganizations.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Laloux, Frederic: Reinventing Organizations, 2015</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://buerobeast.de/fehlerkultur-im-unternehmen-warum-deutschland-nachholbedarf-hat/">Fehlerkultur im Unternehmen: Vom Tabu zur Lernchance</a> erschien zuerst auf <a href="https://buerobeast.de">BüroBeast</a>.</p>
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		<title>Vom Widerstand zur Handlungsfähigkeit</title>
		<link>https://buerobeast.de/veraenderung-im-arbeitsalltag-vom-widerstand-zur-handlungsfaehigkeit/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2021 18:19:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>70 Prozent scheitern. Und dann? Veränderung ist das neue Normal. Neue Software, neue Prozesse, neue Strukturen. Doch die Zahlen ernüchtern: Laut einer McKinsey-Studie erreichen 70 Prozent aller Change-Projekte ihre Ziele nicht. Der Hauptgrund: Widerstand der Mitarbeitenden und mangelnde Führungsunterstützung. Noch alarmierender: Waren 2016 noch 74 Prozent der Beschäftigten bereit, organisatorische Veränderungen zu unterstützen, sind es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">70 Prozent scheitern. Und dann?</h3>



<p>Veränderung ist das neue Normal. Neue Software, neue Prozesse, neue Strukturen. Doch die Zahlen ernüchtern: Laut einer <a href="https://mooncamp.com/de/blog/change-management-statistiken" target="_blank" rel="noreferrer noopener">McKinsey-Studie</a> erreichen 70 Prozent aller Change-Projekte ihre Ziele nicht. Der Hauptgrund: Widerstand der Mitarbeitenden und mangelnde Führungsunterstützung.</p>



<p>Noch alarmierender: Waren 2016 noch 74 Prozent der Beschäftigten bereit, organisatorische Veränderungen zu unterstützen, sind es heute nur noch 38 Prozent. Die Bereitschaft, Neues mitzutragen, hat sich halbiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiwillig oder unfreiwillig – der entscheidende Unterschied</h2>



<p>Es gibt zwei Wege, die Komfortzone zu verlassen: freiwillig oder unfreiwillig. Und dieser Unterschied bestimmt, wie wir mit der Veränderung umgehen.</p>



<p><strong>Freiwillige Veränderung </strong>fühlt sich oft gar nicht unbequem an. Du hast dich entschieden, etwas Neues zu wagen. Vielleicht eine Weiterbildung, ein neues Projekt, ein beruflicher Wechsel. Du hast einen Plan, Vertrauen in dich – und los geht&#8217;s.</p>



<p><strong>Unfreiwillige Veränderung </strong>trifft dich anders. Ein Jobverlust, eine Umstrukturierung, neue Führungskräfte, veränderte Anforderungen. Das Vorgehen, das du über Jahre perfektioniert hast, ist plötzlich nicht mehr gefragt. Die neue Software wird eingeführt, ob du willst oder nicht.</p>



<p>Hier setzt etwas anderes ein: Kontrollverlust, Unsicherheit, manchmal auch Angst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Veränderungsmüdigkeit ist real</h2>



<p>Fachleute nennen es Change Fatigue: die Erschöpfung durch zu viele, zu schnelle oder schlecht gestaltete Veränderungsprozesse. Laut einer <a href="https://tu-dresden.de/ing/der-bereich/news/dauerschleife-wandel-wie-veraenderungsmuede-sind-die-arbeitnehmenden-in-deutschland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie der TU Dresden</a> leidet ein Drittel der deutschen Arbeitnehmenden unter dieser Veränderungsmüdigkeit.</p>



<p>Das Problem verschärft sich: Mitarbeitende erleben heute durchschnittlich zehn tiefgreifende organisatorische Veränderungen pro Jahr. 2016 waren es erst zwei. Gleichzeitig ist die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen, um 50 Prozent gesunken.</p>



<p>Die Folgen sind messbar: sinkende Produktivität, höhere Krankenstände, steigende Fluktuation. Unternehmen mit ausgeprägter Veränderungsmüdigkeit verzeichnen bis zu 30 Prozent geringere Produktivität während laufender Change-Projekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wirklich hilft: Vom Panikmodus zur Handlungsfähigkeit</h2>



<p>Wenn die Veränderung unfreiwillig kommt, ist blinder Aktionismus selten eine gute Idee. Stattdessen helfen strukturierte Schritte:</p>



<p><strong>Erst durchatmen, dann analysieren. </strong>Nimm die Situation an, tritt einen Schritt zurück. Aus der Distanz wirken Dinge oft weniger bedrohlich. Was genau hat sich verändert? Was bedeutet das konkret für deine Arbeit?</p>



<p><strong>Informationen sammeln. </strong>Sprich mit Kollegen, frag Experten, recherchiere. Viele Ängste lösen sich auf, wenn man die Fakten kennt. Der böse Brief vom Finanzamt? Ein Anruf bei der Steuerberatung klärt oft mehr, als tagelang zu grübeln.</p>



<p><strong>Aufschreiben, was dich beschäftigt. </strong>Alles auf Papier bringen – ohne Bewertung. Dann priorisieren: Was ist wirklich wichtig? Was kannst du beeinflussen? Wo brauchst du Unterstützung?</p>



<p><strong>In kleinen Schritten vorankommen. </strong>Niemand besteigt einen Berg an einem Tag. Teile große Aufgaben in handhabbare Häppchen. Jeder kleine Erfolg stärkt das Vertrauen, dass du die Situation meistern kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe holen ist keine Schwäche</h2>



<p>Studien zeigen: Mitarbeitende akzeptieren Veränderungen eher, wenn sie an deren Gestaltung beteiligt werden. Aber auch das Gegenteil gilt: Wer sich allein gelassen fühlt, widersteht.</p>



<p>Selten bist du der erste Mensch mit diesem Problem. Es gibt Kollegen, die vor ähnlichen Herausforderungen standen. Es gibt Experten, die sich auf genau diese Situationen spezialisiert haben. Es gibt externe Unterstützung, die dir den Rücken freihält, während du dich auf das Wesentliche konzentrierst.</p>



<p>Niemand muss alleine durch seine Angstzone.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Angstzone in die Wachstumszone</h2>



<p>Wenn du wieder handlungsfähig bist, wenn das Vertrauen in deine Fähigkeiten zurückkehrt, passiert etwas Interessantes: Die Schwierigkeiten verwandeln sich von Problemen in Aufgaben. Von Bedrohungen in Herausforderungen, die du lösen kannst.</p>



<p>Das ist die Lernzone. Und mit jeder gemeisterten Veränderung stärkst du deine Resilienz – die Fähigkeit, auch beim nächsten Mal nicht aus der Bahn geworfen zu werden. Das nächste Mal ist es nur noch halb so schlimm.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Veränderung braucht manchmal Entlastung</h2>



<p>Gerade wenn sich beruflich viel verändert, hilft es, Routineaufgaben abzugeben. Wer weniger Energie für E-Mails, Termine und Dokumentation aufwenden muss, hat mehr Kapazität für die eigentlichen Herausforderungen.</p>



<p>In einem kostenfreien 30-Minuten-Gespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und wie wir dich in dieser Phase unterstützen können.</p>



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<p><strong>Quellen:</strong></p>



<p>&#8211; <a href="https://mooncamp.com/de/blog/change-management-statistiken" target="_blank" rel="noreferrer noopener">McKinsey, Change Management Studie</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://tu-dresden.de/ing/der-bereich/news/dauerschleife-wandel-wie-veraenderungsmuede-sind-die-arbeitnehmenden-in-deutschland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TU Dresden, Studie zu Change Fatigue in Deutschland, 2024</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.nutanix.com/de/blog/how-to-minimise-employee-change-fatigue-during-digital-transformation" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gartner, Workforce Change Survey, 2022</a></p>
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