90 Prozent Genauigkeit. Und dann?
KI-Transkriptionstools erreichen heute eine Genauigkeit von über 90 Prozent. Das klingt beeindruckend. Aber was bedeuten die verbleibenden 5 bis 10 Prozent Fehler in der Praxis? Bei einem einstündigen Interview mit rund 8.000 Wörtern sind das bis zu 800 falsche Wörter. Eine Studie des CISPA Helmholtz-Zentrums zeigt: KI-basierte Dienste haben weiterhin Probleme mit der Sprecherzuordnung und produzieren bedeutungsverzerrende Abweichungen. Aus dem Fachbegriff ‚hashes‘ wurde ‚ashes‘, aus ‚Maischberger‘ etwas Unverständliches.
Das Problem ist nicht die KI selbst. Das Problem ist die Annahme, dass schnell automatisch gut bedeutet.
Die versteckten Kosten der Automatisierung
ChatGPT, DeepL Write, Whisper – die Tools sind leistungsfähig und oft kostenlos. Aber sie verschieben die Arbeit, statt sie zu erledigen. Wer ein KI-Transkript ungeprüft verwendet, riskiert peinliche Fehler. Wer es selbst korrigiert, verbringt Stunden mit dem Abgleich von Audio und Text. Laut Praxisberichten dauert die manuelle Nachbearbeitung bei schlechter Audioqualität oder Fachsprache oft länger als die KI-Transkription selbst gespart hat.
Hinzu kommt: KI-Tools präsentieren ihre Ergebnisse mit Selbstbewusstsein. Sie zeigen keine Warnung, wenn sie unsicher sind. Sie erfinden keine Wörter absichtlich, aber sie raten – und der Nutzer merkt es oft nicht. Fachsprache, Dialekte, mehrere Sprecher, Hintergrundgeräusche: All das überfordert selbst die besten Modelle.
Wo KI an Grenzen stößt
Die Schwächen der KI sind gut dokumentiert:
- Fachsprache und Eigennamen: Juristische Begriffe, medizinische Terminologie, Produktnamen – KI kennt nicht jedes Fachvokabular und rät im Zweifel falsch
- Kontext und Bedeutung: KI transkribiert Laute, nicht Absichten. Ironie, Betonung und der fachliche Zusammenhang gehen verloren
- Sprecherzuordnung: Bei Meetings mit mehreren Teilnehmern versagt die automatische Erkennung regelmäßig
- Formatierung und Struktur: Ein Rohtranskript ist ein Textblock. Absätze, Überschriften, Hervorhebungen – das macht weiterhin ein Mensch
Und bei Texten, die KI selbst geschrieben hat? Die sind grammatikalisch korrekt, lesen sich flüssig – und sind trotzdem oft inhaltlich falsch. Laut einer TÜV-Umfrage findet fast jeder dritte Nutzer Fehler in den Ergebnissen generativer KI.
Qualitätssicherung als neue Kernaufgabe
Früher war Transkription Handarbeit: Stunde um Stunde tippen. Heute übernimmt KI den ersten Durchgang – und ein Mensch prüft, korrigiert und veredelt das Ergebnis. Das ist keine Entwertung menschlicher Arbeit. Es ist eine Verschiebung hin zu dem, was Menschen besser können: Kontext verstehen, Fehler erkennen, Qualität sichern.
Wir nennen das Qualitätssicherung im KI-Zeitalter. Und genau hier setzen wir an:
- Prüfung und Korrektur von KI-Transkripten
- Nachbearbeitung von maschinellen Übersetzungen
- Lektorat und Faktencheck bei KI-generierten Texten
- Formatierung und Strukturierung für professionelle Dokumente
- Qualitätskontrolle bei Fachsprache und branchenspezifischem Vokabular
Für wen ist das sinnvoll?
Qualitätssicherung lohnt sich besonders, wenn du KI-Tools nutzt, aber keine Zeit hast, die Ergebnisse selbst zu prüfen. Wenn du Transkripte, Übersetzungen oder Texte für professionelle Zwecke brauchst – für Kunden, für Präsentationen, für Veröffentlichungen. Wenn Fehler nicht nur peinlich wären, sondern geschäftsschädigend.
Wir bringen jahrelange Erfahrung aus dem Kanzleiumfeld mit, wo Präzision keine Option ist, sondern Standard. Diese Sorgfalt übertragen wir auf jedes Projekt – ob Podcast-Transkript, Kundenpräsentation oder internes Protokoll.
KI als Werkzeug, nicht als Ersatz
Die besten Ergebnisse entstehen, wenn KI und Mensch zusammenarbeiten. KI liefert den ersten Entwurf in Minuten. Ein erfahrener Mensch macht daraus ein fehlerfreies, professionelles Dokument. Das spart Zeit – und garantiert Qualität.
Stell dir vor, du bekommst dein Meeting-Protokoll nicht als Rohtext, sondern als fertiges Dokument. Mit korrekten Namen, richtiger Fachsprache und klarer Struktur. Ohne selbst nacharbeiten zu müssen.
Lass uns gemeinsam schauen, was du brauchst
Jedes Projekt ist anders. In einem kostenfreien 30-Minuten-Gespräch klären wir, wo du stehst, welche Tools du bereits nutzt und wie wir deine Qualitätssicherung übernehmen können.
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Quellen:
– CISPA Helmholtz-Zentrum, Vergleichsstudie zu Transkriptionsservices, 2024
– TÜV-Verband, Umfrage zu KI-Qualität, Oktober 2024
– audiotranskription.de, Erfahrungsbericht KI in qualitativer Forschung, 2024



