Netzwerken im Business

Netzwerken im digitalen Wandel

Du hast den Begriff Netzwerken bereits öfter gehört, weißt aber damit noch nichts anzufangen?

 
Dann lass dir gesagt sein, dass du mit Sicherheit schon netzwerkst!

Nur wie effektiv das sein kann, das möchten wir dir heute zeigen.

 
Was heißt Netzwerken im Klartext?
Gemeint ist damit, der Aufbau und die Pflege von beruflichen und privaten Kontakten.

Gemeinsamkeiten finden und Stärken erkennen gehört zur Basis.

 

Wichtig ist, dass netzwerken immer noch zwischen Menschen stattfindet. Daher ist die gegenseitige Sympathie eine gute Grundlage.

Gemeinsamkeiten finden und Stärken erkennen, das sind Themen, die hier zur Basis gehören.

 

Durch das Internet ist eine weltweite Vernetzung leichter geworden. Auf Online-Plattformen wie LinkedIn, Facebook, Xing und vielen weiteren bekommt man oft auch Kontakte zweiten oder dritten Grades angezeigt.

 
! Aber Achtung !

534 Freunde bei Facebook und 978 bei LinkedIn, ist nicht gleichbedeutend mit einem gutem Netzwerk.

Visitenkartensammler und Follower aufgepasst! Hier wird es jetzt besonders interessant!

 
Ein qualitativ starkes Netzwerk ist ein Instrument für Erfolg.
 
Und ist es nicht das was wir alle wollen!?!
 
Die Funktionsweise des Netzwerkens ist dem Prinzip der Freundesfreunde zu zuordnen.
Jede Person bringt einen Teil ihres Netzwerkes ein und erweitert so stetig die bestehenden Kontakte.
Das kann der Nachbar sein, der zufällig bei einem potenziellen Kunden arbeitet, als auch ein ehemalige/r Kollege/in, mit wem man gut zusammengearbeitet hat.
 
Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2017 werden in Deutschland 32 Prozent der Neuanstellungen auf Basis von Kontakten besetzt. Bei Kleinbetrieben sind es sogar 47 Prozent!
 
Und es werden stetig mehr.
Netzwerken kann und ist so viel mehr.
 
Lass uns ein Beispiel finden:
Deine Mutter geht mit ihrem Hund Gassi und erzählt ihrer Freundin, dass du dich selbstständig gemacht hast als virtuelle Assistenz.
Deren Mann benötigt dringend externe Unterstützung für seine Buchhaltung.
Und schon ist da ein Kontakt.
 
Du gehst in dein Lieblingsrestaurant und der Chef bekommt mit, dass du professionell fotografierst.
Perfekt, denn er braucht neue Fotos für seine Webseite. Und wieder ein Kontakt.
 
 
Wichtig ist, immer die Augen und Ohren offen zu halten, denn man weiß selten bereits zu Anfang, wohin der Kontakt führen wird.
 
Vier Tipps zu einem guten Netzwerk:
 
  1. Willst Du richtig netzwerken, frag dich welchen Mehrwert du einer anderen Person gibst
  2. Austausch über berufliche und private Dinge, um Gemeinsamkeiten zu erkennen und Projekte auszuarbeiten
  3. Klasse statt Masse (da wäre wir wieder Visitenkartensammler und Follower!)
  4. Am Ball bleiben, Vertrauen aufbauen und dem eigenen Gefühl mutig folgen
 
Beim Netzwerken kann man die 70-20-10 Regel wunderbar anwenden.
Hoppla, noch nie gehört? Dann Ohren auf!
 
Der US-amerikanischer Coach und Berater Mike Sansone hat die 70-20-10-Regel entwickelt.
 
  • 70 Prozent deiner Netzwerk-Zeit investierst du darin, anderen zu helfen und sie zu unterstützen
  • 20 Prozent verwendest du, um dich vorzustellen und deine Fähigkeiten zu zeigen
  • 10 Prozent der Zeit nutzt du, um konkrete Hilfe-Wünsche zu äußern.
 
Klingt erstmal nicht vielversprechen 70 Prozent seiner Zeit in Andere zu investieren? Ist es aber!
Und deshalb ist es so wichtig zielgerichtetes Netzwerken zu betreiben.
 
7 goldene Regeln für erfolgreiches und zielgerichtetes Netzwerken:
 
  1. Leg deine Ziele fest
  2. Entwickle eine Netzwerk Strategie
  3. Nutze Multiplikatoren
  4. Betreibe Selbstmarketing (Ja, du darfst dich mit deinen Erfolgen und Ideen auch schmücken!)
  5. Stelle Fragen
  6. Nutze soziale Plattformen zum Netzwerken
  7. Keine Berührungsängste
 
Und natürlich gibt es auch ein paar Netzwerk-Killer:
 
  • ausschließlich über sich und eigene Erfolge sprechen
  • einseitig Informationen „absaugen“
  • zu offensichtlich verkaufen
  • nur in Kontakt treten, wenn man vom Partner nehmen will
  • negativ über Dritte sprechen (ganz schlechtes Kino)
  • im ersten Kontakt andere direkt auf Ihre Schwächen aufmerksam machen (Wir wollen ja nicht der Elefant im Porzellanladen sein)
Netzwerken kann ein Riesenspaß sein.
Probier es einfach mal aus. Und nicht vergessen: Teile deine Erfahrung mit anderen – nur so können wir gemeinsam wachsen.

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